Skitrainingsfahrt der Kinder und Jugendlichen nach Madesimo, Italien, Januar 2003


Hier ist zunächst einmal der Bericht der Snowboard-Gruppe:

In diesem Jahr fuhren wir wieder nach Madesimo und zu unserem Überraschen hatte uns Petrus eine wunderschöne Winterlandschaft hingezaubert. Mit viel Schnee und Sonne konnten wir in diesem Jahr unsere Snowboardschützlinge bestens betreuen. Unsere Snowboardanfänger starteten in Madesimo auf dem Anfängerhügel, der bestens mit einem 4er Sessellift ausgestattet ist und somit keiner sich mit lästigen Schleppern rumplagen musste. So konnten wir, wie im letzten Jahr, wieder sehr gute Erfolge erzielen und die Anfänger am dritten Tag mit hoch auf den Berg nehmen. Die Fortgeschrittenen konnten gleich das ganze Skigebiet erkunden. Bei den Fortgeschrittenen wurde auch eine Teilung der Gruppe vor, die schnelleren kamen in die Gruppe drei, wo sie unter Leitung von unserem Snowboardübungsleiter Oliver Fritz in die Carving-Technik eingeführt wurden. Die Zweier-Gruppe konnte ihr bisher erlerntes Fahrkönnen festigen und erweitern. Unter der Leitung von Christian Uhrig, Chris von Reichenbach und Melanie Wirsing erlernten sie die richtigen Kurventechniken. Ab dem vierten Tag gab es keine Gruppe eins mehr, da diese so gute Fortschritte machte, dass wir sie zur 2er Gruppe mit hinzunehmen konnten. So konnte jeder nach der Woche behaupten, dass er eine Menge erlernt hatte in dieser Woche. Die Snowboardübungsleiter freuen sich auf die nächste Jugendtrainingsfahrt im Jahre 2004.

Oliver Fritz

 

... und hier sind einige Bilder der Skitrainingsfahrt:

Die ganze Gruppe
Das könnte Christian sein ?!
... gleich geht es los!
 
Thomas mit seiner Gruppe

WSC-Jugend-Skitrainingsfahrt nach Madesimo, Italien

Jugend des Wintersportclubs Goldener Grund hatte den richtigen Riecher für Schnee und Wetter

 „Madesimo – wir kommen“ – hatten sich die Jugendlichen und Betreuer auf die Fahne geschrieben und alle waren pünktlich am Parkplatz, Bahnhofstraße, anweisend. Leider fehlte der Bus und außerdem regnete es. Aber nach kurzem Schock und schneller Kommunikation war der Bus dann zur Stelle. Es wurde eiligst und konzentriert gepackt, denn der Bus war bis auf en letzten Platz gefüllt und Snowboarder sowie Skifahrer können Unmengen an Gepäck mitnehmen.

 Mit 51 Jugendlichen und Betreuern ging es dann endlich los, via Schweiz und Italien: Nach einer angenehmen und ruhigen Fahrt ging es dann hinter Chiavenna den Sprügenpass hinauf, zum Glück war die Sonne den Reisenden hold und es mussten keine  Schneeketten montiert werden, denn in Madesimo war dickster Winter und jede Menge Schnee.

Nach einer kräftigen Mahlzeit – natürlich Pasta – wurden dann die Zimmer bezogen. Die Zimmerbelegung war schon währen der Fahrt durch Übungsleiterin Elke in Abstimmung mit den Jugendlichen durchgeführt worden, so dass alles in Ruhe und diszipliniert abgespult werden konnte.

Das Ausleihen der restlichen Ski- und Snowboard-Ausrüstungen sowie das Besorgen der Liftpässe war dann wieder, wie in jedem Jahr, Stress pur.

Am Sonntagmorgen bei knackiger Kälte und kräftigem Wind wurde dann vorgefahren und die Übungsgruppen Ski und Snowboard festgelegt. Während bei den Skifahrern die Gruppen 1 von Übungsleiter Michael, Gr. 3a von Elke, Gr. 3b von Peter und Gr. 4 – auch genannt „follow me“ – von Thomas geleitet wurden, hatten die Snowboard-Übungsleiter in diesem Jahr das Rotationsprinzip eingeführt, da die Anfängergruppe sehr stark war und aus diesem Grund sehr anstrengen und zeitintensiv. Die Gruppen hatten sich aufgeteilt, der Olli, der Christian, der Chris und die Melanie, jeder übernahm dort einmal die Gruppe des anderen. Mit insgesamt 29 Snowboardern war die Jugendfahrt des WSC in diesem Jahr klar im Trend – Snowboarden ist IN. Dies sahen auch alle Verantwortlichen so und versprechen schon heute, im nächsten Jahr dem Trend noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen, zum Einen in einer Anschluss- oder Paralleltrainingsfahrt für die älteren Jahrgänge und zum Anderen in der Berufung und Ausbildung von Übungsleitern, die sowohl Ski als auch Snowboard unterrichten können.

Aber es wurde ja nicht nur Ski und Snowboard gefahren, nein, auch Plastikrodelrutschen war angesagt sowie eine umfassende Madesimo-Rallye mit Suchspiel, einer traditionellen Skitaufe, Gaudirennen und einem Bilderabend zum Abschluss.

Das Wetter und der Schnee war in diesem Jahr so toll, dass alle Skiübungsgruppen sogar im Val di Lei fahren konnten – das erste Mal seit zwei Jahren, selbst die Canellone wurde gefahren. Allerdings nur von einer Übungsleiterin in Eigenverantwortung, da diese Strecke nicht mehr als offizielle Piste geöffnet wird.

Ab Mittwoch war Ski und Snowboard vom Feinsten angesagt, bei Kaiserwetter vergingen die Tage wie im Fluge und schon war es wieder Samstag und man musste nach Hause fahren – nach einem rührenden Abschied von Mama Barbara, Grande Capo und Jani. Die Rückfahrt ging dieses Mal über den Malojapass, Sylvana und Julierpass. Alle Jugendlichen hatten sich an den Appell des Fahrtenleiters Michael gehalten, gut und lange geschlafen, sehr gut gefrühstückt und die Süßigkeiten bis nach den Pässen weggelassen, so dass keinem übel wurde und auch Schlimmeres nicht passierte. Gegen 20.00 Uhr waren dann alle wieder in Bad Camberg angekommen, bei der Heimfahrt waren alle schon dafür, im nächsten Jahr nochmals nach Madesimo zu fahren. Das Betreuerteam wird sich dafür einsetzen – versprochen!

Das Nachtreffen findet am 1.Februar 2003 um 17.00 Uhr in der Kneipp von Elke in Bad Camberg statt. Der Fahrtenleiter Michael und das Betreuerteam erwarten alle mit einer kleinen Überraschung für jeden.

Michael Wirsing

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