Madesimo 2002

Kaum zu glauben – auch ohne Schnee tolle Pistenverhältnisse


Die diesjährige Skitrainingsfahrt des WSC (Wintersportclub Goldener Grund) führte wieder nach Madesimo, Italien. Man fuhr einigermaßen skeptisch los, da die Webcam-Bilder im Internet eine trostlose Landschaft zeigten. Aber fast alle Pisten des großen Skigebietes, mit Ausnahme der berühmten Canalone (die auch sonst oft gesperrt ist), waren geöffnet und wurden in Tag- und Nachtarbeit mit Hilfe von Schneekanonen beschneit und sehr gut präpariert. So konnten die Übungsleiter bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen wieder nach dem allerneuesten Skilehrplan ihre Kurse abhalten: Die Gruppe 4 mit Harald Marx, „Edelweißgruppe“, trainierte intensiver als sonst das Carving (da der Tiefschnee fehlte) und schwierige Formationen (vom Balken zur Linie und wieder zurück). Das fiel nicht schwer, da die Gruppe auf einem sehr hohen Niveau fuhr. Es wurde der Vorschlag gemacht, an regionalen Meisterschaften im Formationsfahren teilzunehmen. Die übrigen Gruppen unterteilten sich in eine 3b, die bei Manfred Heun etwas schneller fuhr sowie in verschiedene 3a, die aber alle das Oberthema „Erfahrungen erweitern“ hatten, d.h. es wurde in verschiedenen Kombinationen, Aufgaben und Übungsformen das Kanten, Drehen und Belasten geübt und trainiert. Heraus kam natürlich auch das Carven („Es kurvt ja von selber!“ – ein Teilnehmer der Gruppe 3a von Ilka Becker) und das Synchronfahren sowie das zügige flüssige Skifahren, besonders auch der 3a, der „Meisterklasse, einer ganz besonderen Rasse“, die wieder einmal Gerhard Rothenberger unter seine Fittiche nahm. Die am Anfang noch vorhandenen Ängste in der Gruppe 3a*** wurden von Horst Schmitt und an zwei Tagen von Martina Heun genommen, die ihre Premiere in einem Erwachsenen-Skikurs feierte. Somit war in allen Gruppen eine Steigerung festzustellen. Der Abschlussabend wurde von den Gruppen und Manfred Heun („Doktor Wonderful“) und den Gruppen in Form von Gesangsvorträgen und einer „Olympiade“ für die Skilehrer gestaltet: Sie mussten ihr Wissen, ihre Aufmerksamkeit, ihre Schnelligkeit und Koordinationsfähigkeit unter Beweis stellen. Fahrtenleiterin Ilka Becker und ihre Übungsleiterkollegen schafften es wieder einmal, eine rundherum harmonische Fahrt zu organisieren, bei der jeder auf seine Kosten kam. Dazu gehörte das umgebaute Hotel Andossi mit einem sehr schönen und umfangreichen Saunabereich, Bar, Billard- und Tischfußball-Bereich und Fitnessraum. Zum Einsatz kamen die vom WSC vor kurzem angeschafften Funkgeräte, mit denen auch regelmäßige Absprachen mit den Übungsleitern der Jugendgruppe möglich war. So konnten die Eltern, ihre Kinder, die an den Kinderskikursen teilnahmen, im Laufe des Tages einmal treffen und gemeinsame Aktionen abgesprochen und koordiniert werden, wie z.B. Après-Ski im Hotel Soldanella (wo die Jugendgruppe untergebracht war) oder die gemeinsame Fackelabfahrt am letzten Tag. Einige Erwachsene probierten in der Jugendgruppe das Snowboardfahren aus, was Dank der WSC-Snowboard-Übungsleiter Markus Bölsing und Oliver Fritz sowie Assistent Christian Uhrig kein Problem war. Auch die Gäste, die zum ersten Mal bei einer WSC-Skitrainingsfahrt dabei waren, hatten viel Spaß und richteten auf der Busfahrt zurück eine „Bar zum WSC-Bus“ ein und lieferten einen sehr guten Service. 

Hier sind weitere Bilder.

Das Nachtreffen findet wie immer in Verbindung mit dem Schlachtessen im Jugendheim Dombach statt. Termin ist Sonntag, der 03.02.2002.