Der Tümpeltaucher
Offizielles Vereinsorgan des
Tauchverein Tümpeltaucher Bad Camberg e.V.
Mitglied im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST)
22. Ausgabe
Bad Camberg, im März 2001
Hallo liebe Tümpeltaucher,
wir bedanken uns
für die Flut von Artikeln, die uns in den letzten Wochen
zugegangen ist und können Euch somit
ein umfangreiches und hoffentlich interessantes Werk bieten.
Sollte jemand noch unschlüssig über sein nächstes Urlaubsziel sein, so lest einfach aufmerksam weiter.
Die Redaktion: Sonja Frank Michele
Die Druckerei: Michele
Termine 2001
Trainingszeit: Dienstags
19:45
Uhr
Hallenbad (Winter)
Mittwochs
18:45
Uhr
Freibad (Sommer)
Antauchen in Weinheim: 08.04. 09:00 Uhr Grüner Platz Bad Camberg
Schwimmbadfest: 21.07. 11:00 Uhr Freibad Bad Camberg
Grillfest: 18.08. 19:00 Uhr Grillplatz TG Camberg
Vereinswochenende: 31.08. - 02.09.
Vereinsfahrt: 13.10. - 20.10. Ägypten
Tauchsonntage in
Schönbach:
20.05. , 17.06 , 15.07. , 19.08. , 16.09. , 21.10.
Aktuelle Termine am Schwarzen Brett im Hallenbad, im Freibad
, in der Presse und natürlich im Internet unter
htttp://www.region-online.de/verband/tvt/
oder http://tuempeltaucher.htsv.de/
Ort : Bürgerhaus Oberselters
Beginn : 20.05 Uhr
Anwesend : B. Driller, W. Knaf, A. Heidler, F. Janßen, S. Janßen, S. Brendel,
J.-O. Schmidt (Vorstand)
E. Bender, R. Brendel, G. Engels, K. Engels, G. Heinrich, K. Keller, D. Kotyrba,
L. Kühmichel, Cl. Neff, A. Petrik, W. Petrik, G. Schmidt, M. Singer, P. Weber (Mitglieder)
1. Bericht des Vorstandes
B.Driller begrüßt die Anwesenden und berichtet über Ein- und Austritte im laufenden Vereinsjahr. Zum Jahresende wird K. Schmidt den Verein verlassen, eingetreten sind E. Bender, Silke Janßen, M. Kasper, S. Keller, L. Kühmichel und L. Wolf. Damit zählt der Verein am 01.01.2001 42 Mitglieder. J.-O. Schmidt berichtet von den Aktivitäten des Ausbildungsteams. Der Kurs hat zu spät begonnen, so daß der Kurs noch nicht abgeschlossen ist. Organisatorische Verbesserungen sind geplant. S. Brendel berichtet von einer guten Beteiligung an den Veranstaltungen des laufenden Vereinsjahres (Winterwanderung nach Hasselbach, Antauchen in Schönbach, Grillfest und Vereinsfahrt nach Holland). S. Janßen berichtet über die Öffentlichkeitsarbeit. Insbesondere im Camberger Anzeiger wurden auch durch G. Heinrich diverse Artikel abgedruckt, z.B. über die Bachreinigung mit dem Angelverein Würges. W. Knaf berrichtet über Ausrüstungszukäufe : es wurden drei 13 l-Flaschen angeschafft und die Gerätschaften komplettiert. B. Driller dankt den Mitgliedern, die in diesem Jahr Wachdienst im Freibad geleistet haben. Auch diesmal wurden wieder zusätzliche Dienste geleistet. Eine Nutzungsgebühr für das Hallenbad wurde bislang noch nicht eingefordert, so daß wir uns diesbezüglich abwartend verhalten. Um die Belastung für die Wachgänger in Grenzen zu halten, sind weitere Freiwillige erforderlich. R. Brendel fragt an, wie mit den zwei Kursteilnehmern verfahren wird, die ihren Kurs noch nicht beendet haben. A. Heidler teilt mit, daß der Kurs in 2001 abgeschlossen wird. B. Driller kritisiert, daß während der Vereinsfahrt das Geschirr tagelang nicht gespült wurde und von ihm gereinigt werden mußte.
2. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
A. Heidler stellt Ein- und Ausgaben des laufenden Vereinsjahres vor. Größte Ausgaben waren die Ausrüstungszukäufe und die Beiträge für den VDST. Der Kontostand beträgt am 25.11.2000 7442,58 DM. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Rückgang insbesondere durch die Neuanschaffungen. R. Brendel schlägt vor, einen Teil des Geldes auf einem Tagesgeldkonto anzulegen und wird entsprechenden Unterlagen zur Verfügung stellen. Er bittet außerdem um Prüfung, ob die in der Vergangenheit bei Zinserträgen in Abzug gebrachte Zinsabschlagssteuer und der Solidaitätszuschlag nicht erstattet werden müßten und fragt an, ob Antrag bei der Stadt (Zuschuß langlebige Wirtschaftsgüter) gestellt wurde. Außerdem sollte überprüft werden, ob beim LSB ein Zuschuß beantragt werden kann. P. Weber berichtet von der Kassenprüfung mit G. Heinrich, die zu keinen Beanstandungen geführt hat.
3. Entlastung des Vorstandes
P. Weber und G. Heinrich beantragen die Entlastung des Vorstandes. Der Antrag wird einstimmig bei sieben Enthaltungen (Vorstand) angenommen. B. Driller weist darauf hin, daß die Bilanz ausliegt.
4. Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
S. Janßen steht nicht mehr für Vorstandsarbeit zur Verfügung und wird zum Wahlleiter ernannt. Einstimmig wird für eine öffentliche Wahl gestimmt. 1.Vorsitzender : B. Driller wird vorgeschlagen, wäre zur Übernahme des Amtes bereit und wird einstimmig bei einer Enthaltung (B. Driller) gewählt . Er nimmt die Wahl an. 2.Vorsitzender : W. Knaf wird vorgeschlagen, wäre zur Übernahme des Amtes bereit und wird einstimmig bei einer Enthaltung (W. Knaf) gewählt. Er nimmt die Wahl an. Kassierer : A. Heidler wird vorgeschlagen, wäre zur Übernahme des Amtes bereit und wird einstimmig bei einer Enthaltung (A. Heidler) gewählt. Er nimmt die Wahl an. Schriftführer : F. Janßen wird vorgeschlagen, wäre zur Übernahme des Amtes bereit und wird einstimmig bei einer Enthaltung (F. Janßen) gewählt. Er nimmt die Wahl an. Beisitzer : S. Brendel, G. Engels, K. Keller und J.-O. Schmidt werden vorgeschlagen. G. Engels lehnt eine Übernahme des Amtes ab, alle anderen erklären sich zur Übernahme des Amtes bereit, werden einstimmig gewählt und nehmen die Wahl an. S. Brendel ist weiterhin für die Organisation von Veranstaltungen und Fahrten zuständig, J.-O. Schmidt für die Ausbildung und K. Keller übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit / Presse. B. Driller dankt S. Janßen für ihre mehrjährige Mitarbeit im Vorstand. Kassenprüfer : K. Engels und M. Singer werden vorgeschlagen, wären zur Übernahme des Amtes bereit und werden einstimmig bei zwei Enthaltungen (K. Engels und M. Singer) gewählt.
5. Beschlußfassung über vorliegende Anträge
Es liegen keine Anträge vor. Dringlichkeitsanträge werden nicht gestellt.
6. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und außerordentliche Beiträge
Es besteht kein Handlungsbedarf, die Beiträge zu verändern. Es wird einstimmig beschlossen, die Beiträge unverändert zu lassen.
7. Terminfestlegung für 2000/2001
Weihnachtsessen 19.12.00 um 19.30 Uhr im Mühlenhof
Winterwanderung 10.02.01
Grillfest 18.08.01
Schwimmbadfest 21.07.01
Für die Mitarbeit beim Schwimmbadfest melden sich E. Bender, B. Driller, K. Engels, A. Heidler, D. Kotyrba, S. Janßen, M. Singer und J.-O. Schmidt.
Ein Faschingstraining wird nicht angeboten.
Es werden feste Termine für das An- und Abtauchen gewünscht. Vorgeschlagen wird für das Antauchen das erste oder zweite Wochenende im April, für das Abtauchen das erste oder zweite Wochenende im November. Als Ort für das An- und Abtauchen wird bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung Weinheim festgelegt. Wunschtermin für das Antauchen 2001 ist der 08.04.01. F. Janßen weist auf das Nikolaustauchen des Tauch-Clubs Seebär Herborn hin, das am 09.12.2000 von 10.00-16.30 Uhr in Schönbach stattfindet. Teilnehmen werden G. Engels, K. Engels, G. Heinrich, A. Heidler, F. Janßen, S. Janßen, Cl. Neff, K. Keller, W. Knaf , J.-O. Schmidt und M. Singer. Der Unkostenbeitrag wird eingesammelt, Anmeldung erfolgt durch F. Janßen. Abfahrt ist um 09.00 Uhr am Grünen Platz in Bad Camberg.
8. Diverses
G. Engels wird dem Ausbildungsteam beitreten und übernimmt die Funktion des Ansprechpartners und Koordinators. Er teilt mit, daß ein Bronzetauchkurs vorgesehen ist, der im März 2001 beginnt.
Die Sitzung wird von 21.25 Uhr bis 22.25 Uhr unterbrochen
G. Schmidt fragt an, ob wieder ein Folienordner angeschafft wird. B. Driller teilt mit, daß vorerst mit Kopien aus dem Ausbildungsbuch gearbeitet wird. Für den Bronzekurs sind maximal fünf Teilnehmer vorgesehen. Für eine Rettungsschwimmausbildung melden sich R. Brendel, S. Brendel, G. Engels, D. Kotyrba und J.-O. Schmidt. Auch die bisherigen Wachgänger stehen weiterhin für einen Freibaddienst zur Verfügung. Die Ausbildung findet überwiegend während des Trainings im Hallenbad statt, die Theoriestunden mittwochs bei G. Schmidt und die Abnahme erfolgt ebenfalls durch G. Schmidt im Hallen- bzw. Freibad. Zudem wird ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten. Der Kurs wird voraussichtlich im März 2001 beginnen. Das Redaktionsteam des Tümpeltauchers besteht aus F. Janßen, S. Janßen und M. Singer. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß Artikel gewünscht sind und Redaktionsschluß für die nächste Ausgabe am 01.03.2001 ist. P. Weber regt an, den Tümpeltaucher teilweise über das Internet zu versenden. Der Termin für die Bachreinigung mit dem Angelverein Würges wird von S. Brendel noch bekanntgegeben. D. Kotyrba wird zum Jugendvertreter ernannt. Es findet eine Aussprache zur geplanten Vereinsfahrt nach Ägypten statt. Der Verein wird nicht als Veranstalter auftreten, es werden Rechnungen an die einzelnen Teilnehmer erfolgen und die Fahrt wird über einen Veranstalter gebucht. Angebote werden von K. Keller bis zum Weihnachtsessen eingeholt. B. Driller erhält 16 verbindliche Anmeldungen für die Fahrt vom 13.-20.10.2001. Mehrheitlich wird sich für eine Kreuzfahrt / Südtour ab Hurghada ausgesprochen. S. Brendel schlägt zusätzlich eine Vereinsfahrt über das Wochenende vom 31.8.-02.09.2001 vor. Dem stimmen alle Anwesenden zu. Das Ziel wird noch bekanntgegeben, soll aber in maximal drei Stunden zu erreichen sein. B. Driller berichtet von der Internet-Präsenz des Vereins. Über den HTSV hat der Verein eine Subdomaine zur Verfügung gestellt bekommen. Eine eigene (kostenpflichtige) Domaine für den Verein wird nicht für erforderlich gehalten. M. Singer ist der neue Webmaster des Vereins und weist auch F. Janßen ein. Im Internet sollen Presse-Notizen und ausgewählte Veranstaltungen des HTSV und VDST erscheinen. Bei Berichten in der Presse soll auf die Internetadressen des Vereins verwiesen werden. Die Stadt Bad Camberg erstellt gerade eine eigene Homepage, es wird ein Link auf die Seiten des Vereins angestrebt.
Die Sitzung endet um 23.30 Uhr.
gez. F. Janßen, Schriftführer gez. B. Driller, 1.Vorsitzender
Bronzekurse Kurzinfo
Die Theorie und
Hallenbadausbildung ist mit 5 Tauchschülern in vollen Zügen im
Gange.
Das Ausbildungsteam steht unter Leitung von Georg Engels
(Tel.06434/7779).
Die Freigewässer-Tauchgänge werden in Diez (Tauchschule
Heberling) durchgeführt.
Rettungsschwimmerausbildung Silber
Die Ausbildung
beginnt am 27.03.2001 und besteht aus Theorie und
Hallenbadausbildung.
Das ganze findet zu unseren normalen Trainingszeiten statt. 5
Teilnehmer haben sich fest angemeldet, die restlichen Taucher
nutzen die Ausbildung, um Ihr Können aufzufrischen.
Ägypten Herbst 2000
Im Herbst 2000 waren Miriam, Slivia, Reimund und ich (Dennis) wiedermal im Tauchurlaub in Ägypten. Diesmal waren wir im fast unberührten Süden des Landes zwischen El Quseir und Marsa Alam. Das Camp mit dem Namen El Nabaa liegt ca. 1 km von der weniger befahrenen Küstenstraße entfernt. Das Tauchen ist dort traumhaft, da man alleine am Riff ist. Das Camp hat 25 Zelte und 10 Bungalows, d. h. es waren nur 70 Taucher im Camp. Diese Anzahl wird nur zu Spitzenzeiten erreicht, da der Weg vom Flughafen recht weit ist. Die Riffe sind direkt vor der Küste. Man kann mit einem großen Boot rausfahren oder mit einen kleinen Fireboat, wie es genannt wurde. Wir waren mit 2-4 anderen Tauchern auf dem kleinen Boot. Die Ausfahrtszeiten waren sehr kurz, ca. 10 min mit dem kleinen Boot dessen Motor schon sehr altersschwach war. Der Motor mußte einige Tage später tatsächlich ausgetauscht werden. Wir unternahmen auch zwei Extra-Touren zum Elfinstone Reef bei der ersten Tour waren 7 Taucher und bei der zweiten Tour 5 Taucher auf dem Boot, jeweils mit Guide. Wir haben Haie gesehen, was am Elfinstone Reef nichts besonderes ist, aber leider keine Hammerhaie. Die Fahrzeit dorthin betrug 45 Min (mit dem großen Boot). Dort waren wir auch wieder alleine beim Tauchen. Die Kreuzfahrtschiffe, die an den Tagen zuvor am Elfinstone Reef waren , waren wieder zurück in Hurgharda, damit neue Gäste einschiffen konnten. Für die anderen Hotels gehörte das Riff nicht zu den Tauchplätzen. Es wurde auch noch Pick Up Tauchen angeboten, bei dem man in eine benachbarte Bucht fährt und dort tauchen geht. Bei jedem Tauchgang kommt ein Guide mit und führt die Gruppe an. Da es an der Basis keinen Steg gab mußte man ca. 60 Meter ans Boot laufen. Ich kann dieses Tauchgebiet an jeden weiter empfehlen, der nicht unbedingt Luxus braucht und der sich in familiärer Atmosphäre eines Camps wohl fühlt.
Dennis
Tauchen Dominikanische Republik Winter 2000/2001
Zum Jahreswechsel 2000/2001 waren mein Mann und ich in der Dominikanischen Republik, genauer auf der Halbinsel Samana im Nordosten der Insel. Den langen vierstündigen Transfer vom Flughafen Puerto Plata zu unserem Hotel Casa Marina Bay bei Las Galeras haben wir nach dem Eintreffen in der sehr schönen, gepflegten und großzügigen Hotelanlage sehr schnell vergessen. Zimmer und Verpflegung waren bestens, all inclusive mit nur sehr geringen üblichen Einschränkungen. Neben zwei Swimmingpools in der Nähe der Zimmer und Bungalows gibt es eine schöne Strandanlage, wo man unter Palmen und strahlend blauem Himmel relaxen kann, schnelle Abkühlung im Meer findet und sich mit kühlen Drinks von der Strandbar erfrischen kann. Die Tauchbasis - gut geführt von Peter Träubel und seiner Frau Gyde - ist direkt auf dem Hotelgelände "stationiert ". Die Tauchspots werden mit einem größeren Motorboot ( ca. 20 Personen )angefahren. Wenn das Wetter es zuläßt, gibt es täglich eine Vormittags- und Nachmittagsausfahrt. Unter Wasser gab es, was das Fischvorkommen angeht, nichts Spektakuläres, jedoch viele Riffe mit schönem Korallenbewuchs, Überhänge, kleine Höhlen. Ein richtig erholsames Tauchen zum Genießen. Das Meer ist mitunter sehr bewegt und verlangt eine gute Seetüchtigkeit bei der An- und Abfahrt zu den Tauchplätzen. Der Preis pro TG (im 6er Pack ) beträgt 34 US$. Für Nichttaucher gibt es die Möglichkeit zu schönen Ausflügen zu Pferde. Dies entweder direkt von der Hotelanlage oder nach 10-minütigem Strandweg im Ort Las Galeras. Der Preis pro Stunde beträgt 10 US$ in der man die schöne Landschaft genießen kann. Auch zu Fuß gibt es zahlreiche Erkundungsmöglichkeiten.
Es war für uns ein toller Urlaub.
Frohe Grüße Eva
Philippinen-Trip
Nachdem heute mal wieder Tauchsonntag ist und keiner greifbar ist mit dem man einen Gang in Schönbach unternehmen könnte, hier jetzt mein Bericht zum Urlaub auf den Philippinen. Laut Tümpeltaucher steht dieser ja noch aus und ich möchte ja auch nicht als schreibfaul dastehen. Angefangen hat es damit das ich mich zusammen mit Michael aus dem Schwarzwald (einige werden ihn noch aus Schuttern kennen) um ein gemeinsames Reiseziel bemüht habe. Letztendlich kamen wir auf die Philippinen und konnten uns sogar auf ein gemeinsames Kreuzfahrtschiff einigen. Außerdem war es für Michael das erste Mal, daß er einen Tauchurlaub bereits in Frankfurt mit seinem Urlaubstauchpartner startete. Dementsprechend fand das erste Briefing bereits auf dem Flughafen statt. Bei einem der letzten Biere für diesen Urlaub kamen wir überein, daß derjenige von uns, der die 40m Marke überschreitet alleine ist. Soll heißen, wenn es Schwierigkeiten gibt kann keiner damit rechnen das der Andere ihm hilft. Bei dieser Art des Tauchens eine durchaus übliche Abmachung die auf der einen Seite auch eine sehr gewissenhafte Selbsteinschätzung erfordert und nicht von jedem Taucher erwartet werden darf, auf der anderen Seite aber auch eine gewisse Selbstkritik erfordert und verlangt, daß jeder seine Schwierigkeiten bereits im Vorfeld erkennen und zugeben kann. Oder halt auch noch während des Tauchganges.
Nach einer angenehmen Anreise mit Übernachtung in Manila kamen wir dann nach einem interessanten Inlandsflug, einer 45-minütigen Bustour und der Überfahrt mit dem Boot auf "unserer" Insel an. Dymakyan entpuppte sich als eine kleine und durchaus gemütliche Hotelinsel auf der besonders die Mädels der Rezeption durch ihre herzlichkeit überzeugten. Der Begriff "Non-Limit-Tauchen" wurde nach unserer Abreise durch die Tauchbasis neu definiert und die Blaupunktrochen des Hausriffes waren mit Sicherheit auch froh darüber, daß wir nach einer Woche wieder abreisten. Obwohl auch in der näheren Umgebung der Insel sehr schöne Tauchplätze mit Wracks und Steilwänden zu erreichen waren, statteten wir ihnen mindestens einmal pro Tag einen Besuch ab. Bei drei Tauchgängen pro Tag ist jedenfalls mindestens der Nachttauchgang ein Tachgang am Hausriff. Von El Ninio zwar in Mitleidenschaft gezogen, konnten wir dort trotzdem sehr schöne Tauchgänge durchführen und Schildkröten, Rotfeuerfische, Clownsfische und eben die Blaupunktrochen gehörten zum Standardprogramm. Auch war es schön zu sehen, daß sich der Korallenbestand des Riffes zusehends von den Schäden erholt. Es war sogar möglich, einen Hai beim fressen zu beobachten. Das Ganze über einen Zeitraum von ca. 20 min und nur 5m vom Strand entfernt. Die Größe des Hais? Ca. 30cm.
Zu erwähnen sind auch noch die japanischen Wracks bei Busuanga. In relativ geringen Tiefen, 30m, können diverse Wracks sehr intensiv betaucht werden und Michael gelang die Kreation eines neuen Bekleidungsstils. Da er seine Füßlinge an der Basis vergessen hatte, mußte ein altes Handtuch als Fußlappen herhalten. Das andere Tauchgruppen von verwundert bis totlachend reagierten, sollte hier nicht verwundern.
Alles in allem bot Dymakya für die Dauer von einer Woche sehr schöne Tauchgänge und ist als Erweiterung vor oder nach einer Kreuzfahrt nur zu Empfehlen. Aber wir wollte ja noch weiter. Und dies geschah dann mit der Philippin Airlines. Einem Hochdecker mit 18 Sitzplätzen und zwei Propellern. Man darf sich allerdings auch nicht wundern, wenn dieses Ding dann auf einer Rasenpiste landet und man als Passagier einen 45-minütigen Aufenthalt hat. Den kann man dann rund um's Flugzeug verbringen, sich fragen um was es eigentlich geht und dann mit der gleichen Frage wieder einsteigen und weiter fliegen. Antworten sind auf den Philippinen nicht immer Notwendig, Geduld schon.
Endlich dann in Porto Princessa angekommen ging es dann auch gleich weiter in den Hafen und auf unser Schiff. Allerdings hatte die Mannschaft der MV Svetlana diesen Tag frei und mit dem Auslaufen war erst gegen Abend zu rechnen. Dafür wurde aber am Nachmittag ein Checktauchgang angeboten der für jeden die Möglichkeit bot, sich auf das Salzwasser und ein wenig auf den Diveguide und die anderen Taucher einzustellen.
Volker ließ sich als erster über die Bordwand des Beibootes fallen, tauchte unter, tauchte auf und behauptete er habe den Boden gesehen. Also entweder eine super Sicht oder mal gerade 2m Wassertiefe. Letzteres war der Fall und als schon niemand mehr an einen auch nur halbwegs brauchbaren Tauchgang glaubte geschah das kaum faßbare. Im trüben Licht der Lampen stand in der Einöde des erweiterten Hafenbeckens ein gelber Schaukelfisch auf dem Grund und schaute uns genauso ungläubig an, wie wir ihn. Da taucht man über 20 Jahre in den verrücktesten Ecken und wo findet man endlich dieses seltene Exemplar? Im Hafenbecken.
Am nächsten Morgen erreichten wir dann tatsächlich das Jessie Beazley Reef. Überzeugt hat uns das Riff mit seinen herrlichen Steilwänden und einem enormen Fischreichtum. Highlight waren allerdings ein Barsch der während der Deko in Michaels Long John einziehen wollte und ein neugieriger White-Tip,der höchstes Gefallen an unseren Lampen fand und diese unbedingt untersuchen wollte. Das Wetter hingegen zeigte sich eher unfreundlich, aber bei 5 Tauchgängen am Tag spielt das eigentlich eine untergeordnete Rolle.
South Tubataha zeichnete sich genau wie Jessie Beazley Reef durch wunderschöne Drop Offs und einen herrlichen Bewuchs aus. Was besondere Erwähnung verdient, ist der Umstand, daß wir keinen Tauchgang mehr ohne White-Tips und Schildkröten durchführten. Mit einem davon hätte ich kuscheln können wenn er nicht so zuschauerscheu gewesen wäre. Bis auf ca. 1m hatte ich mich schon heran getastet bevor er gemütlich das Weite suchte. Über 1m große Hornhechte sowie Zackis in einer Größe die seit Jahren im Mittelmeer nicht mehr gesehen wurden, gehörten hier ebenso zum Programm wie ein Lobster der mit seinen Fühlern meine Hand abtastete.
Als Geschenk zu meinem 500ten, ein Nachttauchgang, gab's dann noch 2 echte Steinfische. Einer in Jadegrün, der andere so gut getarnt das ihn von 7 Tauchern nur 3 gesehen haben.
Das Nord Riff von Tubataha tauften wir nach dem 4ten Tauchgang um in "Broken Engine". Der Ausfall des Diesels hielt uns hier 2 ganze Tage fest und es ist erstaunlich wie schnell Haie und Schildkröten langweilig werden. Auch wenn man sich mit einer Schildkröte für 2min vis á vis gegenüber liegt ohne das sie sich irgendwie belästigt fühlt. Interessant war dagegen die Waschmaschine die von ca. 200 Barakudas dargestellt wurde. Zu erwähnen bleiben allerdings die beiden Adlerrochen die scheinbar unbeweglich in der Strömung standen während wir uns abmühten auch nur halbwegs unsere Position halten zu können. Mit dem unendlichen Blauwasser im Hintergrund ein traumhaftes Bild.
Nach dem Freudenfest das auf das Anspringen des Diesels hin abgehalten wurde ging es dann endlich an des ultimative Highlight der Kreuzfahrt. Bastera Reef. Bekannt und berüchtigt für seine wirbelnden Strömungen hielten wir uns während des ersten Tauchgangs auch an die Anweisungen des Diveguides und erlebten einen Strömungstauchgang bei dem man den Kopf nicht drehen sollte. Die Maske wäre sehr schnell verschwunden gewesen. Haie, Schildkröten und die üblichen v.b.F. brauch ich wohl kaum noch zu erwähnen. Das Wrack war durch die ständige Strömung fast vollständig zertrümmert, aber die Steilwände. Beginnend auf 3m und ins Bodenlose abfallend zeigten sie unzählige Absätze, Einschnitte und Überhänge.
Beim zweiten Tauchgang kam dann das was kommen mußte. Keine Strömung, Sichtweiten bis unendlich und die Ohren zeigten keinerlei Probleme. Durch meinen Flirt mit einer 2m Schildkröte auf 25m und meine Überlegung ob dies der letzte Tauchgang des Urlaubs sein sollte, verlor ich Michael ein wenig aus den Augen. Seine Richtung war aber klar. Ca. 25m tiefer begneten wir uns dann wieder. Er schon wieder beim Aufstieg und ich noch beim Abstieg. Belohnt wurde dieser letzte Tauchgang mit schwarzen Fächerkorallen von über 2m Durchmesser und einem Glanz, den ich bisher noch nicht gesehen habe. Und obwohl dieser Tauchgang zu keiner Zeit dekopflichtig war, verbrachten wir die letzten 35 min im Bereich zwischen 9 und 3 m und genossen die Aussicht auf eine weitere Steilwand und das Treiben der Fische an der Abbruchkante im Gegenlicht. Ein traumhafter Tauchgang der einen unvergeßlichen Abschluß dieses Urlaubs bot.
Gregor
Aus Datenschutzgründen wurde diese Version des Urlaubstagebuches zensiert. Ware Begebenheiten wurde aber nicht verändert, beschönigt oder gar Unwahrheiten hinzu gefügt.
26.11.00-08:40 Uhr
Seit 26 Stunden nicht geschlafen. Sitze mittlerweile im Gate und es gab bisher keine Probleme. Hab was zu lesen gefunden und war auch schon K.... Warte jetzt nur noch darauf, daß ich in den Flieger kann und Schlafen.
16:00 Uhr
Die Einreiseformulare sind ausgefüllt und geschlafen hab ich auch ein wenig. Sind jetzt über Kanada und die local time ist immer irgendwo zwischen 10:00 und 11:00 Uhr. Muß man in einem Touribagger wie diesem den Begriff Name und Firstname wirklich übersetzen?
17.11.00-10:25 Uhr
Sitze im Bus nach Chetumal. Zum Umsteigen Richtung Belize sollte eine Stunde genügen. Cancun steht ca. 20 cm unter Wasser und es kann eigentlich nur noch besser werden.
23:00 Uhr
10 Stunden on the road - bin ich hier im Urlaub oder was? In Belize regnets auch, dafür hab ich einen interessanten Kanadier kennengelernt. Bond - Miles Bond. Hab ihn auf der Fahrt mir Müsliriegeln durchgefüttert. Dafür hat er heut Abend das Bier bezahlt. Die Busfahrt in Mexiko ging noch. In Belize wurds dann schon holprig und außerdem wars dunkel.
28.11.00-20:50 Uhr
Ein Tag zum verlieben. die Fahrt auf dem New-River hat Spaß gemacht und der Besuch von Lamanai war auch nicht schlecht. Der Wassereinbruch in der Kleidertasche ist auch noch zu verkraften. Das allerdings das Boot im Arsch ist, die Kreuzfahrt ausfällt und ich morgen aus dem Hotel ausziehen muß ist einfach Scheiße.
Hoffentlich nehmen die mich in Tulum. Auf weitere 3 Tage in Belize kann ich nämlich verzichten. Einfach zu tot. Mal sehen, was der Morgen so bringt.
29.11.00-14:05 Uhr
Hab mich gerade aus Belize ausgekauft. 27,5 Belize $. Hoffentlich krieg ich im Terminal in Chetumal Travellerschecks getauscht. Die Bestände an US $ sind bei 5. Dafür hab ich die Zusage aus Tulum. Vielleicht sollte ich mich doch mal etwas näher mit dem Höhlentauchen befassen. Hab ja jetzt Zeit. Hoffentlich plärren nach Tulum nicht die Lautsprecher so wie hier und keine Big Black Mama singt jeden Titel mit.
21:15 Uhr
Jetzt wird alles gut. Sitze in Tulum. Muß noch 2x umziehen aber ohne Tauchgerödel. Die Mannschaft scheint super drauf zu sein und morgen gehts erstmal in die Cenotes. Roberto kann sich nicht an Elina erinnern. Dafür hätte mir beinahe eine hübsche Frau aus Belize 100 Pesos geschenkt damit ich den Bus nach Tulum noch kriege. Hatte aber noch 5 US$ und 12 B$ - was wohl ungefähr gestimmt hat. Jetzt noch duschen und dann ins Bett.
30.11.00-11:50 Uhr
Einfach Geil. Auch wenn man angeblich zu jeder Zeit das Tageslicht sieht, hin und wieder ist es doch sehr rar bis kurzzeitig ganz verschwunden. Die Warntafeln an den Eingängen machen Sinn und Tarieren sollte man auch können. Außerdem sollte die Anordnung der Ventile und Schläuche den engen Räumen angepaßt sein. Alles so dicht wie möglich am Körper und das, was anstoßen kann sollte von vornerein unbedeutend sein. (siehe TG Nr. 520)
17:45 Uhr
Der Tauchgang (521) in Calavera war super. Was gut aussieht ist das Flimmern um den Partner wenn die Sprungschicht zwischen Süß- und Salzwasser (Halocline) durchbrochen wird. Außer das dann die Tarierung fürn Arsch ist.
Tiefer = Ablassen
Höher = Anblasen
Duschen und Essen sind angesagt. Elinas Lampen sind erstaunlich bezüglich der Kapazität.
01.12.00-18:05 Uhr
Zwei weitere Grottentauch-gänge. Car-Wash ist zwar riesig, dafür aber nicht so anspruchs-voll wie Calavera. Casa Cenote sah am Anfang eher unspektakulär aus, stellte sich am Ende aber mit den Tunnel unter Mangroven als echt super heraus. Heut nacht teil ich mir mit Peter, einem getarnten Schweizer, ein Zimmer im neuen Hotel. Dürfte kein Problem werden. Er scheint brauchbar und was bisher recht angenehm.
Wenn ich beim Introduction to Cave meine eigene Ausrüstung nehmen könnte wäre schön. Wahrscheinlich werde ichs aber auch so machen. Schaun mer mal.
02.12.00-09:15 Uhr
Introduction ist gebucht. Am 7ten gehts los. Jetzt gehts erstmal mit 12 Italienern, 3 Guides plus meiner Wenigkeit zur Grotte Ich bin mal gespannt.
17:25 Uhr
Die Taucherei mit den Italienern lief besser als gedacht. Nur mit der ganzen Herde nach Calavera ist nicht drin - jedenfalls nicht mit mir.
Jetzt ist erstmal trocknen angesagt und dann was essen. Leider ist der Weg von der Basis hier ins Hotel gute 15 Minuten. Dafür ist das Hotel angenehm sauber und ruhig. Außerdem sind die Engländer neben an. Ein Chaoten-Trupp, aber nett.
03.12.00-09:50 Uhr
Calavera - die ersten 2 Gruppen sind auf dem Weg. Ich warte hier mit einem Kanadier auf deren Rückkehr um dann mit Julio die nächste Tour zu machen. Mit den Kanadiern ist schon so ne Sache, den einen füttert man mit Müsliriegeln durch, dem nächsten gibt man Notizblätter als Klopapier fürs Dchungelklo. Mal gespannt was als nächstes kommt.
Aber die Info, daß es in Kanada BC einen Süßwassersee mit Korallen geben soll ist schon interessant.
22:10 Uhr
Julio ist duschen. Anscheinend bin ich hier ein Hotel denn für die nächsten 4-5 Nächte hab ich jetzt den gemieteten Diveguide aufm Zimmer. Ist allerdings auch ein angenehmer Zeitgenosse. Holländer der aussieht als käme er direkt aus dem Senegal.
04.12.00-16:55 Uhr
Dos Ojos ist wirklich super, große Hallen mit vielen Details. Dazu anspruchsvolle Durchgänge und eine geschlossen Höhle mit Fledermäusen.
Was ich von den 2 Österreichern halten soll weiß ich noch nicht. Kommen aus Oberösterreich und einer von beiden Fotografiert auch noch. Gab beim ersten Tauchgang dann auch gleich ein wenig Chaos. Beim 2ten gings dann.
Die 2 Mainzelmännchen versuchen gerade für einen Tieftauchgang ihr Trimix zu mischen. Sieht aber nicht gut aus da die Heliumflasche zu wenig Druck hat.
05.12.00-19:10 Uhr
Heut ist nichts besonderes vorgefallen. Das mit den Österreichern spielt sich langsam ein und der ältere, Helmut, spricht sogar von sich aus Leute an.
Jezs Freundin ist immer wieder ein optischer Leckerbissen. Außerdem spricht sie ein astreines Englisch.
06.12.00-12:35 Uhr
Angelita war geil. Leider war bei 38m schon Schluß, die Gruppe war viel zu groß und vom Verbrauch her waren einige doch etwas zu hoch. Trotzdem sieht das Austauchen aus der Schwefelschicht gut aus. Der Oberkörper ist bereits im klaren Wasser während Beine und Flossen noch im Schwefel stecken und somit nicht zu sehen sind.
07.12.00-14:00 Uhr
Ein Engländer plus Freundin, ein Holländer, 2 Deutsche und 13 Italiener passen locker in 2 Dodges Ram Charger. Waren mit der ganze Meute Essen. Auch nicht so schlecht.
Dos Ojos war wieder sehr schön und bei 3 Tauchern + Guide ist die Truppe auch nicht zu groß.
08.12.00-21:00 Uhr
Zimmer Nr. 7. Die Italiener sind weg und ich bin als komische Nummer durch den Garten maschiert. Orientierung an der Guideline. Augen zu, Arm hoch als Schutz für den Kopf und dann los. Quer durch die Wäscheleinen und dann auch noch als Share Air mit Robbie im Touch-Contact über die Liegestühle. Wirkt zwar albern, macht aber Sinn.
Meine Ausrüstung ist fast komplett umgebaut und die ersten 2 Tauchgänge in den Höhlen haben auch funktioniert. Leine auslegen und einsammeln, Zeiten und Druck notieren und dabei noch Luft und Computer checken. Die Höhlen sind aber trotzdem schön und man hat doch hin und wieder Zeit, die Anblicke zu genießen. Bin mal gespannt was morgen kommt.
09.12.00-19:45 Uhr
Jetzt weiß ich was heut kam. Neben der Theorie über die Entstehung der 5 Höhlenarten und der entsprechenden Probleme, sowie über Streß, gabs auch noch zwei nette Übungen während der Tauchgänge. Cloth pin setzten und einsammeln ging ja noch. Die Ankündigung, daß auf dem Rückweg ALLE Lampen ausfallen, war allerdings aufregender als der Ausfall selbst. Guideline in die Hand, Hand vors Hirn und dann raus. Bin ich verrückt wenn ich sage das es sogar Spaß gemacht hat?
Beim 2ten Tauchgang wollte Robbie mich wohl fertig machen. Schwarze Wände - dunkles Loch. Dazu Halocline und out of air bei totalem Lichtausfall. Out of air hat prima geklappt und das ich mich trotz größter Mühe von Robbie in der Halocline nicht aus der Ruhe hab bringen lassen hat Robbie wohl etwas enttäuscht.
Das ich anschließend beim Bier noch mal 30m Primary reel abspulen durfte um den Knoten zu lösen war dann auch noch erträglich.
Werd jetzt mein Bier austrinken und dann noch etwas lernen.
Im Ernst - und das nennt sich dann Urlaub.
10.12.00-19:20 Uhr
Warte aufs Essen.
Calavera als Grotte ist gut - als Höhle super. Nach angenehm weiten Röhren kommt eine riesige Halle mit einem einzelnen Stalaktiten der größer ist als ich. Super Anblick. In Share air ohne Licht rausführen hat trotz der 2 T-Abzweige gut funktioniert.
Abejas ist eher flach, weiße Dekorationen und feiner Silt auf dem Boden. Dazu noch ein Robbie der sich wirklich Mühe gibt alles aufzuwirbeln, inklusive Halocline. Eigene Ventile zu- und aufdrehen und mit Notlicht tauchen war dagegen easy-going. Mit der Guideline in der Hand war aber auch der Siltout kein Problem.
11.12.00-14:20 Uhr
Main-line suchen im Dschungel mit verschlossenen Augen geht ja noch, in der Höhle bei ca. 20m Durchmesser, dazu ohne Licht - ein scheiß Spiel. Ich denke mal das ich den Silt immer noch in den Ohren hab. Mal gespannt was sich mein Herr Lehrer für den letzten Tauchgang ausgedacht hat. Lost Buddy bei out of air und null Licht? We will see.
18:20 Uhr
Ob er was geplant hatte weiß ich immer noch nicht.
Das mein geliehener DC12 nach 10 Minuten abkackt aber sicher nicht. Ich weiß, warum ich Scubapro nur bei Automaten vertraue. Zwar wollte Robbie mich noch überreden nur mit seinem Computer weiter zugehen - aber, Nachtigall ick hör dir tapsen - und das auf 2 Holzbeinen.
Die schriftliche Prüfung war auch nicht ohne, erstens in englisch und zweitens nix zum ankreuzen. Trotzdem bin ich jetzt Introduced Cave Diver
Morgen ist erstmal Strand angesagt und dann noch so ca. 2-3 Höhlentauchgänge.
20:55 Uhr
Das selbst der Aladin Pro Nitrox im Moment für 555,- DM zu haben ist beruhigt wieder etwas die Nerven. Mal schaun was auf der Boot so verlangt wird.
12.12.00-18:00 Uhr
Ein tauchfreier Tag - Internet Café, Wäscherei (noch nicht fertig) und an den Strand. Don Armando ist zwar wirklich ein schöner Strand, aber Sand an den Füßen bröckelt irgendwann ab und dann gibts da Sonnenbrand. Morgen gehts wieder zum Tauchen, ganz pur zum Vergnügen. Vielleicht fahr ich am Nachmittag nochmal nach Playa.
21:00 Uhr Ich hasse Sand. Die Füße sind verbrannt und das alles damit man nicht gleich sieht, daß ich Tauchen war.
13.12.00-16:50 Uhr
Ive been lazy on the Wednesday afternoon.
Nach einem sehr schönen Dive in Calavera, diesmal rechts herum, war ich am Nachmittag nochmal in Aktun Ha und Sac Aktun. Zum Baden und Sonne. Aber nur 1 Dive pro Tag ist zwar in Anbetracht des verlorenen Aladin (Kohle) noch erträglich, für mehr als 3 Tage aber nicht drin.
14.12.00-18:45
Uhr
Tauchen war super und Vacaha ist mit seinen riesigen Hallen und
Tropfsteinen sehr schön. Sogar das letzte Gebiß
haben wir noch vor dem Umkehrdruck erreicht.
Die Unterhaltung mit Caricia war auch mal wieder eine Augenweide, nur kam Robbie zwischendurch mit Geräteumbau und anschließend war Jez mit seiner Schulung fertig. Schade.
22:20 Uhr
Richard, ein Holländer, hört sich sehr vernünftig an. Tauch seit 2 Jahren, hat Interesse an Weiterbildung und scheint auch sonst ein angenehmer Gesprächspartner. Englisch, erscheint mir, ist ihm lieber als Deutsch. Roberto ist verliebt und allem Anschein nach kommt Elena am 25.12. für 5 Tage aus Italien hierher. Latin Lover?!
15.12.00-13:55 Uhr
Sitze im Bus nach Playa. Der Tauchgang heut morgen war der Hammer. Aktun Ha - Upstream. Mit 2x11.3ltr. und Wingjacket. (Gunnar fand den Anblick super) Und dann kamen gleich 3 Verletzungen gegenüber dem, was ich eigentlich darf: 1 Jump, 1 restriction von ca. 30m Länge und dazu 1/3 Regelung bei Doppelgerät. Mit einer gut gefüllten Einzelflasche hätte es theoretisch auch geklappt. Wäre aber scheiß knapp geworden. Außerdem hab ich mich sicher besser angestellt als der 3te im Bunde. Fotograph halt. Robbie meinte dies sei mein Intro in Full-Cave gewesen. Und es war echt super. Der Room of Tears besteht aus hunderten von Tropfsteinen in jeder Größe (Logbuch Nr. 547)
16.12.00-11:50 Uhr
Letzter Tag in Mexiko und ich liege am Strand. Der gestrige Abend in Playa war etwas heftiger, aber bevor Julio endgültig in der Versenkung verschwindet lohnt sich auch ein schnelles Bier immer. Der Biergarten ist wirklich die Adresse wenn man in Playa jemanden sucht.
17.12.00-15:10 Uhr
Warten aufs Boarding. Hab Vorsichtshalber noch was gegessen, eine geraucht und ein Bier zum müde werden getrunken. Mit 3 Tauchern im Taxi ist schon ziemlich eng - obwohl wir extra einen Kombi bestellt hatten. Die meisten hier im Gate sehen aus wie All inklusive.
Dafür war der gestrige Abend sehr nett. Mit 2 La Cucaratchas jeder Menge Bier und einem Tototermin für Abenteuer & Reisen. Der Abschied war herzlich und mit der Abrechnung hatte ich auch keine Probleme. Im Gegenteil. Ich weiß nicht, was die 2 Österreicher immer für Schwierigkeiten haben. Ich jedenfalls hab weder das T-Shirt noch die Tasse bezahlen müssen. Dafür hab ich allerdings auch 10 Briefe, ein Ladegerät und 2 Rechnungen in der Tasche (wieso stehen diese Pauschis eigentlich schon in der Schlange?). Auch wenn ich evtl. einen Tauchgang mehr bezahlt habe als ich tatsächlich gemacht habe, dafür haben wir die ersten 2 Nächte nach Belize vergessen zu berechnen. Tut keinem weh.
18.12.00-09:51 Uhr
Von wegen kein Platz im Shuttle Bus. 9 Minuten vor Abfahrt sitzen hier gerademal 7 Leute drin. Die Fahrt kostet 20 Mark und wenn ich Glück habe, halten die sogar für mich in Camberg. Außerdem ist es hier SCHWEINEKALT.
Gregor
Tauchreise für Gerätewarte und 2.Vorsitzende nach Safaga (Ägypten)
Meine Solo-Tauchreise begann am 20.10.2000 um 19:30 Uhr mit einem Aero Loyd Flug (wer den Tod nicht scheut, fliegt Aero Loyd) von Köln nach Hurghada und anschließendem Bustransfer (ca. 45 Minuten) nach Safaga. Samstagmorgen um 03:00 Uhr war ich endlich im Safaga Paradise Beach Resort (hört sich nur so edel an).Nachmittags war Checktauchgang für die Neuankömmlinge im Hausriff, das schon sehr schöne Korallen ,viele Kleinfische und einen kleinen Stachelrochen zu bieten hatte. Nebenbei bemerkt, die ganze Woche lagen die Wassertemperaturen bei ca. 27° und die Sichtweiten unter Wasser über 30 Meter.
Der erste Bootstauchgang am Sonntag begann bei optimalen Bedingungen (Wind 6-7,Wellen 1,5-2m,starke Strömung).Meine zugeteilte Tauchpartnerin hatte Angst und sprang viel später vom Boot als ich (Weiber!).Bis ich sie unter Wasser endlich eingeholt hatte (schnorcheln wäre Selbstmord gewesen),fehlten bereits 40 bar aus meiner Flasche. Es machte sicher einen guten Eindruck, als ich beim ersten Tauchgang gleich am Octopus unseres Tauchguides zum Boot zurück kam.
Danach wurde es allerdings besser. Tonio Soraya ist ein herrlicher Korallengarten. Fünf Delphine die uns auf einem Teil des Tauchgangs begleiteten, waren eigentlich nicht notwendig. Die nächsten Tage waren zwar immer noch windig, aber ein Tauchgang war schöner als der andere. Zum Beispiel ist Abu Soma Garden ein schräg abfallendes Korallenriff, wo wir uns in 15m Tiefe von der Strömung nach Norden treiben ließen und dann in 5m Tiefe von der Gegenströmung wieder nach Süden zum Boot gebracht wurden. Sehenswert sind auch Shab Shear, Gamul Kebir und natürlich die Salem Express, die 120m lange Fähre die 1991 vor Safaga sank und in maximal 30m Tiefe liegt.
Fische sind an allen Riffen Safagas reichlich zu bewundern. Gesehen habe ich graue Riffhaie,Barakudas,Zackenbarsche,Muränen,Octopusse,Napoleons,einen Steinfisch, sehr viele kleine, bunte Schwarmfische wie z.B. blaue Füsiliere oder Wimpelfische und fast auf jedem Tauchgang Blaupunkt-Rochen (allerdings keinen einzigen Grundig- oder Sony-Rochen!).
Die von mir gebuchte Tauchbasis (Volckert Touristik) liegt zwischen Safaga Paradise Beach Resort und Holiday Inn ,vom Trockenraum zum Bootsanleger sind es nur ca. 40-50 m. Die Basis verfügt zur Zeit über 6 eigene Boote für jeweils bis zu 30 Taucher, die um 08:30 Uhr auslaufen und erst nach dem zweiten Tauchgang um ca16:00 Uhr zurück kommen. Für ca.10,-DM kann man an Bord zu Mittag essen und zu zivilen Preisen Getränke kaufen. Getaucht wird mit 12 l Stahl- oder Alu-Flaschen, für starke Sauger werden aber auch 15l Stahlflaschen in begrenzter Zahl bereit gehalten.
Insgesamt war es ein sehr entspannter Urlaub mit herrlichen Tauchgängen. Ich kann Safaga als Tauchziel nur empfehlen. Allerdings würde ich nächstes Mal das Hotel Holiday Inn buchen. Der Mehrpreis beträgt nach Auskunft anderer Taucher weniger als 200,-DM für eine Woche, das Hotel ist aber eindeutig besser und der Weg zur Basis gleich lang.
Geplatztes Finimeter
Tauchurlaub Silvester 2000 und Anfang 2001
Am Silvestermorgen sind wir (Miriam, Silvia, Reimund und ich [Dennis]) aus dem kalten Deutschland ins warme Ägypten gestartet. Es ging für uns in die Gegend südlich von Hurgharda, in die Bucht namens Markadi. An den Divespots waren nur wenige Taucher. Das Hotel war auch erste Klasse wie das basiseigene Boot, das aber nach zwei Tauchtagen kaputt war. Mit Großfischen sowie Blaupunktrochen und Muränen hatten wir kein Glück, zumindest wir haben kaum welche gesehen.
Dennis
Kindertauchen im VDST
Jetzt können auch Kinder in VDST eine Tauchausbildung machen. Es gibt spezielle Voraussetzungen, die von den normalen Ausbildungsbestimmungen abweichen. Mit dem vollendeten 6. Lebensjahr kann man mit einen Schnorchelbrevet anfangen, dann kann man ab dem vollendeten 7. Lebensjahr ein zweites Brevet machen. Diese Brevets sind erforderlich , um ab dem vollendeten 8. Lebensjahr einen Kinder-Bronze-Kurs zu belegen. Es gibt nach Abschluß dann auch Voraussetzungen, wie zum Beispiel mit dem Kinder-Bronze-Schein nicht tiefer als 5 Meter zu tauchen und keine Dekotauchgänge zu machen. Die Ausbildung erfolgt wie alle VDST-Ausbildungen nach den Richtlinien der CMAS. Wer Interesse hat oder jemanden kennt der Interesse hat kann nähere Informationen bei mir unter (0 64 34) 79 67 oder per E-Mail unter Helmut.Kotyrba@T-Online.de einholen.
Dennis
Schwimmbaddienst
Terminübersicht und Zuordnungsvorschlag für Personen des TVT zur Aufsichtstätigkeit im Jahr 2001 im Freizeit- und Erholungsbad Bad Camberg
| Tag | Datun | Bemerkungen | Person (Morgens) | Person (Nachmittags) |
| Sa | 05.05.00 | Sonja + Frank Janssen | Sonja + Frank Janssen | |
| So | 06.05.00 | DLRG | DLRG | |
| Sa | 12.05.00 | |||
| So | 13.05.00 | Bernhard Driller | Bernhard Driller | |
| Sa | 19.05.00 | |||
| So | 20.05.00 | Tauchsonntag | ||
| Sa | 26.05.00 | Michele Singer | Michele Singer | |
| So | 27.05.00 | Gregor Schmidt | Gregor Schmidt | |
| Sa | 02.06.00 | Sonja + Frank Janssen | Sonja + Frank Janssen | |
| So | 03.06.00 | Pfingstsonntag | Andreas Heidler | Andreas Heidler |
| Mo | 04.06.00 | Pfingstmontag | ||
| Sa | 09.06.00 | |||
| So | 10.06.00 | Andreas Heidler | Andreas Heidler | |
| Sa | 16.06.00 | DLRG | DLRG | |
| So | 17.06.00 | Tauchsonntag | DLRG | DLRG |
| Sa | 23.06.00 | Gisela Heinrich | Gisela Heinrich | |
| So | 24.06.00 | |||
| Sa | 30.06.00 | DLRG | DLRG | |
| So | 01.07.00 | DLRG | DLRG | |
| Sa | 07.07.00 | |||
| So | 08.07.00 | DLRG | DLRG | |
| Sa | 14.07.00 | Michele Singer | Michele Singer | |
| So | 15.07.00 | Tauchsonntag | ||
| Sa | 21.07.00 | Schwimmbadfest | ||
| So | 22.07.00 | |||
| Sa | 28.07.00 | |||
| So | 29.07.00 | Jan Ole Schmidt | Jan Ole Schmidt | |
| Sa | 04.08.00 | |||
| So | 05.08.00 | DLRG | ||
| Sa | 11.08.00 | |||
| So | 12.08.00 | Reimund Brendel | Silvia Brendel | |
| Sa | 18.08.00 | Grillfest | ||
| So | 19.08.00 | Tauchsonntag | ||
| Sa | 25.08.00 | |||
| So | 26.08.00 | |||
| Sa | 01.09.00 | Vereinsfahrt | ||
| So | 02.09.00 | Vereinsfahrt | ||
| Sa | 08.09.00 | Reimund Brendel | Silvia Brendel | |
| So | 09.09.00 | Georg Engels | Georg Engels |
Bernhard Driller, 1.Vorsitzender TVT Bad Camberg
Winterwanderung mit Essstationen
Am 10.Februar 2001 machten sich 18 Tümpeltaucher bei schönstem Sonnenschein auf den Weg nach Wallrabenstein. Unter der ICE- Neubaustrecke hindurch ging es Richtung Beuerbach. Dort wurde schon die zweite Runde Schnaps verteilt (die erste gab es beim Start zur Stärkung!) Der Hirsch lud zu einer kurzen Rast ein. Doch schon wenige Meter weiter wartete unser Kuchentaxi Reimund auf uns. Mit vollem Magen und bester Laune ging es nun weiter in Richtung Wallrabenstein. Doch nicht auf kürzestem Weg zum Reiterhof (wäre ja zu langweilig!), nein es ging, den Ortskundigen folgend, einmal um´s Dorf. Nach einer weiteren Schnapspause wurde es schon bald dunkel als wir auf ein weiteren Taxi stießen (ein Biertaxi!). Welch eine Freude, doch wo war das Ziel? Weiter ging es durch den Wald. Und endlich tauchte der Reiterhof auf. Am Kamin gewärmt und mit gutem Essen gefüllt saßen wir bis spät in die Nacht und erinnerten uns an so manche Taucherbegebenheit.
Die Teilnahme am Nikotauchen war recht groß. Die Mehrheit der Tümpeltaucher tümmelte sich am Seerand. Unterwasser herrschte klare Sicht, aber die Temperaturen waren im Keller (berichteten die 3 Frosttaucher). Die restlichen 8 Trockis tauchten ins Glühweinglas ab. Für alle gab es noch eine runde Würstchen, die wir bei Sonnenschein genießen konnten. Der Nikolaus hatte auch etwas Süßes bei der Tauchaufsicht hinterlassen. Es loht sich auf jeden Fall, dieses Treffen zu wiederholen.
| Name | Anschrift | Telefon |
Funktion |
||||
| Bernhard Driller |
Friedhofstrasse 28, 65510 Hünstetten |
06126-3228 |
1. Vorsitzender |
b.driller@maniagroup.com | |||
| Wilhelm Knaf |
Schöne Aussicht 4, 65510 Hünstetten |
06438-5328 |
2.
Vorsitzender |
wilhelm.knaf@t-online.de | |||
| Frank Janßen |
Paul-Ehrlich-Str. 2a, 65520 Bad Camberg |
06434-38732 |
Schriftführer |
frank.janssen@djh-freeweb.de | |||
| Andreas Heidler |
Schöne Aussicht 8, 65510 Hünstetten |
06438-71992 |
Kassenwart |
andreas.heidler@hsg.de | |||
| Klaus Keller |
Hof Sonneck, 65520 Bad Camberg |
06434-4717 |
Beisitzer |
HofSonneck@t-online.de | |||
| Silvia Brendel |
Hinterfeld 18, 65520 Bad-Camberg |
06434-4207 |
Beisitzer |
silvia.brendel@t-online.de | |||
| Jan-Ole Schmidt |
Von-Braunsberg-Str.10, 65589 Hadamar |
06433-944820 06433-944820 |
Beisitzer |
||||