Regiononline Logo

Was ist ein DRAM?

DRAMs (Dynamic Random Access Memory) sind der typische Standard (egal in welcher Bauform) bei Speichermodulen.

Ihre Zugriffszeit (Geschwindigkeit) liegt 1997 bei 60ns. Es werden aber auch vereinzelt schon 50ns Chips angeboten. Ältere Rechner (z. B. 386er, 486er, Apple II, SUN SPARC IPX, ...) arbeiten aber auch noch mit 70ns und 80ns.

Die Zugriffszeit kann man bei fast allen Typen an der Endung der Bezeichnung des Herstellers ablesen.
AufdruckZugriffszeitAufdruckZugriffszeit
-12
-10
-80 / -8
-70 / -7
-60 / -6
120ns; aber auch 12ns
100ns; aber auch 10ns
80ns
70ns
60ns

-50 / -5
-45
-20
-15

50ns
45ns (z.B. Grafikkarten)
20ns (z.B. 2nd Level Cache)
15ns (z.B. 2nd Level Cache)


Speichermodule werden mit unterschiedlicher Anzahl von DRAM-Chips bestückt.
Als Beispiel:

ModuleAnzahl pro Modul
30pol SIMM mit Parity
30pol SIMM ohne Parity
72pol SIMM mit Parity
72pol SIMM ohne Parity
3 / 9 / 12 DRAM-Chips
2 / 4 / 8 DRAM-Chips
3 / 9 / 12 DRAM-Chips
2 / 4 / 8 / 16 / 24 / 36 DRAM-Chips

Benötigt einem Rechner mehrere Module pro Speicherbank, sollten diese immer mit Modulen der gleichen Bauart (gleiche Anzahl von Chips pro Modul) und der gleichen Zugriffszeit aufgerüstet werden. Oft sind gerade 386er und 486er Hauptplatinen mit eine Mischbestückung nicht einverstanden und verhalten sich nicht korrekt.

Bei einigen Pentium Rechnern treten Probleme auf, wenn das einzelne Speichermodul mehr als 24 Chips hat.


Zurück

© Copyright by Ralf Schuster, 1997