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Höhe über N.N.: 218-526 m Einwohner: 14 000 Fläche: 5464 ha |
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die Hohenfeld-Kliniken und die Neurologische Rehabilitationsklinik.
Kuren in Bad Camberg
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5000 bis 3000 v. Chr. ist die erste bekannte Siedlungszeit. Links und rechts der von Bad Camberg zur Tenne" führenden Landstraße L 3031 liegen mehrere größere Hügelgräberfelder, die der jüngeren Hallstattzeit (einige hundert Jahre v. Chr.) zugeordnet werden. Im Jahre 1000 wird der Königshof Cagenberg" dem Kloster Burtscheid von Kaiser Otto III geschenkt. Aus dem Namen Cagenberg" wird 1197 Kamberc". 1281 erhält Camberg das Stadtrecht, das 1300, 1336 und 1365 erneuert wird. 1365 beginnt der Bau der Befestigungsanlagen. Im 30jährigen Krieg wurde Camberg durch plündernde Truppen in Mitleidenschaft gezogen. 1630 und 1659 gab es Hexenprozesse. 1803 kommt Camberg, nachdem es oft unter Drei- oder Zweiherrschaft der nassauischen Linien gestanden hat, zum Herzogtum Nassau und 1866 zu Preußen. 1927 wird der Kneipp-Kurbetrieb eröffnet, 1937 wird Camberg anerkannter Kneipp-Kurort, 1977 Kneipp-Heilbad und 1981 wird Camberg zu Bad Camberg.
Diese ausgedehnte Bauanlage, die in den
letzten Jahren gründlich restauriert wurde, bestand
ursprünglich aus drei Höfen, dem Riedeselschen Hof, dem
Nassauer Hof und dem Heidenschen Hof. Der älteste Teil, in dem
heute die Amthofgalerie untergebracht ist, wurde 1605 erbaut. Der
Torübergang verbindet dieses Gebäude mit dem Hauptgebäude, und
ein Brüstungsbrett an einem Erker weist das Baujahr mit 1669
aus. Mit einer Frontlänge von 140 Metern zählt dieser
Fachwerksbau zu dem größten im Wiesbadener Raum. Die
Grundmauern dieses Fachwerkensembles sind allerdings wesentlich
älter als die angegebenen Baudaten. Ursprünglich war dieses
Gebäude Sitz der zuerst nassauischen, später kurtrierischen
Amtmänner. Im Innenhof des Amthofes findet man den 1980 wieder
aufgerichteten ältesten Brunnen der Stadt.
Am östlichen Ende des Amthofes führt
eine Straßenüberbrückung zur um 1670 erbauten Hohenfeldschen
Kapelle, in der das Stadt- und Turmmuseeum untergebracht ist.
Dahinter erhebt sich der Obertorturm. Er wurde zwischen 1365 und
1380 im Rahmen der Errichtung der Stadtbefestigungen erbaut. Der
Obertorturm gehört heute zum Museum. 101 Stufen führen hinauf
bis in die ehemalige Türmerwohnung, von der man herrlichen
Rundblick hat.
Auf der Höhe im Osten der Stadt steht
die
Kreuzkapelle, ein markanter Punkt im Goldenen Grund. Sie ist
von der Autobahn schon von weitem zu sehen und gilt als ein
Wahrzeichen der Stadt. Die Kreuzkapelle wurde 1682 in kleiner,
achteckiger Form auf der Grundfläche des Chores errichtet und um
1725 zu dem heutigen kreuzförmigen Bauwerk erweitert. Sie geht
auf eine Stiftung der Familie des Freiherren von Hohenfeld und
mehrerer mit ihr verwandten Familien zurück. Auf dem Weg von der
Kreuzkapelle zur Stadt befinden sich die um 1700 errichteten
Sieben Füßfälle", eine ältere Form der seit dem
16. Jahrhundert aufkommenden, vom 17. Jahrhundert an aber zumeist
mit 14 Stationen versehenen Kreuzwegen.
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